PAPIER
7. Juli 2008, 11:41 Uhr
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Gezeitenwechsel in Flensburg?
Der Spiegel berichtete es als erster, blieb trotz Dementis dabei und scheint Recht zu haben. Der Schleswig-Holsteinische Zeitungsverlag (SHZ) steht offenbar doch ganz oder teilweise zum Verkauf. Es soll sogar schon Favoriten geben, die den größten Verlag im nördlichsten Bundesland übernehmen wollen, weiß der Kontakter.
Die Zahlen sind geprüft. Zwei große regionale Zeitungsverlage haben offenbar Interesse, in Richtung Norden bis an die dänische Grenze zu expandieren. Dort, in Flensburg, sitzt die Zentrale des Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlags, der laut Kontakter möglicherweise bald ganz oder zum Teil einen neuen Eigentümer bekommt. Die WAZ-Gruppe und der Madsack-Konzern (”Hannoversche Allgemeine”) gelten als Favoriten für eine Übernahme.
Für einen Einstieg beim SHZ hatten sich noch mehr Verlage interessiert. Der “Spiegel” hatte im April und Mai gemeldet, dass noch im Mai ein Datenraum für potenzielle Käufer eingerichtet werden sollte und Interessenten Angebote vorlegen müssten. Aus Flensburg war dies stets dementiert worden. Nun ist das Verfahren, dass für viele in der Medienbranche Schleswig-Holsteins nicht überraschend kam, weiter fortgeschritten. Die Verlage DuMont Schauberg (”Kölner Stadt-Anzeiger”, “Frankfurter Rundschau”) und Holtzbrinck (”Handelsblatt”, “Tagesspiegel”) haben sich laut Kontakter zurückgezogen.
Einigen der ausgeschiedenen Bieter soll der Kaufpreis von rund 400 Mio. Euro zu hoch gewesen sein. Der SHZ, noch in der Hand zahlreicher Einzelgesellschafter, hatte in den vergangenen Jahren durch mehrfache Einsparungen seine finanzielle Lage aufgebessert. Zahlreichen Mitarbeitern - auch Redakteuren - war gekündigt worden. Die Sportberichterstatter waren in eine neue Gesellschaft ausgegliedert worden, die sich auch um die Veranstaltung von Events kümmern soll. Von Burda war die “Schweriner Volkszeitung” samt Rostocker Ableger “Norddeutsche Neueste Nachrichten” gekauft worden. In Büdelsdorf bei Rendsburg wurde ein neues Druckzentrum errichtet, das noch Kapazitäten haben soll.
Warum der Verkauf, über den Beobachter seit langem spekulieren, gerade nun schnell voran kommt, darüber gehen die Informationen auseinander. Der “Spiegel” hatte von zuletzt erzielten kräftigen Renditesteigerungen berichtet. Der “Kontakter” schreibt hingegen, einige der Einzelgesellschafter hätten sich finanziell verhoben.
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Am 21. Oktober 2008 um 00:05 Uhr
[...] diversen Stellen bereits mit Springer kooperiert und dessen Name zuletzt auch im Zusammenhang mit Verkaufsplänen beim SHZ genannt wurde. In Meldungen über einen unmittelbar bevorstehenden Verkauf, die seit dem [...]
Am 31. August 2009 um 22:08 Uhr
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Am 7. April 2010 um 00:10 Uhr
Notebooks Guenstiger…
Manch einer Fantasie scheinen ja wirklich keine Grenzen gesetzt. Habe darueber wirklich schon die tollsten Dinger gelesen. Lohnt aber nicht wirklich darueber zu lamentieren. Die Ausfuehrunge hier sind dafuer umso erfreulicher, weil man sich hier mit de…